Herzlich willkommen

   



Mit der Bitte um Beachtung NEU NEU NEU

Von März bis Juli 2016 findet eine Ausstellung von Bildern
in der ResidenzBeinsen in Celle statt



Ausstellung vom 25.7 bis 31.8.2014 im Atelier22 Hattendorfstraße 13 29225 Celle
Zum Gedenken an den 1. Todestag von Heide Wöhler

Die Ausstellung im Atelier22 war ein großer Erfolg, nach ca. 2 Wochen musste eine 2. Behängung vorgenommen werden, weil kaum noch Bilder im Raum hingen.
Über 90 Besucher fanden den Weg in die Hattendorfstraße. Herzlichen Dank. Zeigte es doch, dass die Aquarellbilder sehr geschätzt werden, insbesonders die Blumenbilder sind hier sehr begehrt. Danke.
Weiterhin recht herzlichen Dank an alle Besucher der WebSite in den letzten Monaten
Ich habe mich sehr über diese große Interesse gefreut.
Besucher im Juli 1240, August 1175, September 1103.
Weitere statistische Zahlen Oktober 984, November 1191 und im Dezember 1135 Besucher.
Auch für das Jahr 2015 bedanke ich mich für den regen Zuspruch: Januar 1273, Februar 1002, März 991.
Die Statistik im Jahre 2016 ist rückläufig, aber immer noch wird beachtliches Interesse gezeigt.





Blumen - das Lächeln der Erde

Blumen sind klassische Motive, sie geben uns ein unerschöpfliches Thema mit ihrer Ästhetik, Farbenpracht und Formenvielfalt.

Es sind nicht nur Blüten und Blätter, sondern sie erinnern an den Ablauf des Lebens.
Knospen, noch nicht geöffnet - aufgegangene, strahlende Blüten - kraftlos gewordene, hängende Köpfe - verwelkende Pracht.

Blumen zu malen ist, etwas Lebendiges auf dem Papier entstehen zu lassen.


Heide Wöhler - Aquarelle

Heide Wöhler wurde 1942 in Berlin geboren.

Anfang der 60er Jahre studierte sie an der Heinrich-Zernack-Schule, private Akademie für freie und angewandte Kunst, Werbe- und Gebrauchsgrafik.
Anschließend widmete sie sich ein Jahr lang der Technik im Grafischen Gewerbe als Volontärin im Ullstein-Verlag. Drei Jahre arbeitete sie im Beruf, heiratete und wurde Mutter.

"Durch das Medium Aquarell bin ich der Malerei nach langer Zeit wieder näher gekommen.
Die Inspiration und Freude an meiner malerischen Tätigkeit sind mir im Laufe der Jahre wieder wichtiger geworden".

Die Landschaftsbilder sind in der Regel vor Ort im Rahmen von Malreisen mit Bernhard Vogel gefertigt worden, die grossflächigen Blumenbilder im Atelier von Bernhard Vogel in Salzburg. Kleinflächige Blumenbilder entstanden im kleinen Studio in Hambühren (Grundlage umfangreiches PhotoArchiv)




Ausstellungen

1996 Kursana Residenz Celle
1999 Dat groode Hus Winsen/Aller
2002 Dat groode Hus Winsen/Aller
2003 Großer Kunstkalender im Verlag Weingarten
2003 Galerie "Studio" Celle
2004 Haus für Kunst und Kultur Galerie Wehrhahn
2005 Kulturinitiative AugenSchmaus, Hermannsburg
2005 Galerie Lübking, Minden
2007 Dat groode Hus Winsen/Aller
2007 Werbehaus im Kreise, Celle
2008 Gemeinschaftsausstellung Werbehaus im Kreise, Celle
2008 Historischen Wassermühle Müden/Örtze
2009 Sophien-Stift Celle
2000 bis 2010 Ausgestaltung (Bilder) Ristorante Sardegna, Ovelgönne
2010 ResidenzBeinsen, Celle
2011 Atelier22, Celle
2014 MVZ des AKH, Celle
2014 MVZ Hermannsburg
2014 atelier22, Celle


Ständige Auswahl von Bildern: Atelier22 Celle



4. Juli 2014 in Hermannsburg MVZ - Vernissage - von Brita Reithman
Aus meinem Blickwinkel - Aquarelle der Künstlerin Heide Wöhler

Herzlich willkommen zu unserer Ausstellung mit der Überschrift „Aus meinem Blickwinkel“.
Sie ist vor einem Jahr gestorben. Wir erinnern an sie mit dieser Ausstellung.
Ich freue mich die Laudatio für Heide halten zu dürfen, war sie für mich doch zu einer Malfreundin geworden. Danke an Peter Wöhler und das AKH für die Benutzung der Räumlichkeiten hier.
Mein lang gehegter Wunsch nach einer Förderung in der Malerei ging in Erfüllung, als ich Heide Wöhler auf einer Ausstellung in Wietze begegnete. Ich war fasziniert von ihren Bildern mit vorwiegend Blumenmotiven. Diese brilliante Farbigkeit und Tiefe berührte mich sehr. Nach anfänglichem Zögern kam sie doch meinem Wunsch entgegen, mit ihr malen zu dürfen.
So verbrachten wir viele Jahre (es können 10 sein) mit intensiven Malen in Aquarelltechnik, während ich ihr einige Grundbegriffe im Klavierspiel zeigte.
Wir alle sind mit dem Schauen und Betrachten unserer Umwelt ein Leben lang beschäftigt, Künstler tun das in besonderer Weise, haben sie doch durch ihre Begabung die Möglichkeit ihre Sichtweise festzuhalten, und uns zu übermitteln.
Heide Wöhler tat dies in ihrer sehr individuellen Malweise in Aquarelltechnik. – kannte ich doch früher nur sehr wässrige, helle typische Aquarellbilder so faszinierte mich ihre intensive Farbgebung, ihre Klarheit in herrlichsten Mischungen und Abstufungen.
Die Aquarellmalerei stand nicht am Beginn ihrer Künstlerlaufbahn, hatte sie doch in Berlin - wo sie 1942 geboren wurde – Werbe und Gebrauchsgrafik studiert, im Ullstein-Verlag gearbeitet und 3 Jahre in einem graphischen Atelier mitgewirkt.
Nach einer langen Pause durch Heirat und Kind begann dann 1993 ihr künstlerischer Neuanfang in der Aquarelltechnik. Ihre zeichnerische Ausbildung brachte es mit sich, dass sie sehr genau arbeitete und am Beginn ihrer 2. Laufbahn sehr konkret malte. Trotzdem war ein Bild nie nur eine gemalte Fotografie, sondern es zeigte doch ihren ganz persönlichen Blickwinkel.
So waren Pflanzen zwar ohne weiteres zu erkennen, trotzdem mehr als botanische Darstellungen. Ihnen wohnte ein besonderer Zauber inne von Schönheit und Vollkommenheit.
Die Aquarelltechnik hat mit Wasser zu tun, wie man weiß, und wer sich daran versucht hat, wird sich eingestehen, wie schwierig es ist, das richtige Mass zu finden mit diesem Wasser die Farben auf das Papier zu bringen. Heide Wöhler verstand dies meisterhaft auch mit mehrmaligem Farbauftrag die Leuchtkraft zu erhalten. Nie war etwas „totgemalt“, auch beherrschte sie die selten zu sehende Negativ-Malerei und hatte Mut freie Flächen stehen zu lassen. So konnte ein Bild atmen.
Sie verstand es durch Schärfe und Unschärfe, Farbintensität und Verdünnung, Tiefe und Räumlichkeit in ihren Bildern zu erreichen.
Ein großes Anliegen war Heide das Licht in ihren Arbeiten. Ihre Bilder handeln davon, sie sind lichtdurchflutet und bekommen eine Leichtigkeit und Dynamik. Sie sind intensiv, nie langweilig – sie sind Poesie im besten Sinne - das macht ihren Reiz und ihre Anziehungskraft aus.
Ihr hoher Anspruch an sich selbst hat sie auch nicht ruhen lassen, neue Ideen aufzugreifen, neue Malmittel kennenzulernen, andere Papiersorten und große Formate auszuprobieren, eben offen zu sein für immer Besseres.
So lange ich sie kannte, war sie immer um Leichtigkeit bemüht und gerne hätte sie manchmal ihre Genauigkeit abgelegt (worin wir beide sehr gegensätzlich waren). So hatte sie später in jährlichen Kursen als Meisterschülerin bei dem bekannten Maler – Bernhard Vogel – mitgewirkt und dadurch auch neue, mutige Wege beschritten.
Vielseitig war ihre Motivauswahl. Standen anfangs die floralen Motive im Mittelpunkt, so kam später auch die schwierige Porträtmalerei dazu, dann auf ihren Malreisen mit Bernhard Vogel die Landschaften und Städtebilder, sowie Stilleben und abstrahierte Motive und dazu immer das Spiel mit der Farbe.
In unzähligen Ausstellungen ab 1996 konnte sich das Publikum von ihren hohen künstlerischen Niveau überzeugen. 2003 folgte ein grossformatiger Kunstkalender mit floralen Motiven des Weingarten-Verlages, wodurch ein großer Bekanntschaftsgrad erreicht wurde.
Wir haben es Peter Wöhler zu verdanken, dass er so sachkundig und liebevoll das Werk seiner Frau verwaltet und uns so die schöne Gelegenheit gibt, uns an ihrer Kunst zu erfreuen, und so lebt Heide Wöhler in ihren Werken weiter und beschenkt uns mit ihrer Gabe.
Sie sehen hier nur einen kleinen Ausschnitt ihrer Werke verschiedenster Gattungen, die sie auch käuflich erwerben können.
Die Ausstellung ist noch bis Ende Juli zu sehen.
Danke für ihre Aufmerksamkeit


...Cellesche Zeitung vom 21. Januar 2014 von Rolf-Dieter Diehl
Heide Wöhler - Malerin zauberhafter Poesie
Ausstellung im MVZ des AKH Celle

Celle. Von großem Zuspruch und starken Emotionen begleitet wurde am Freitag die Ausstellung "Aus meinem Blickwinckel" mit Aquarellen der im vergangenen Jahr verstorbenen Künstlerin Heide Wöhler im Medizinischen Versorgungszentrum des Allgemeinen Krankenhauses Celle eröffnet. "Heide lebt in ihren Bilder weiter und beglückt uns nach wie vor mit ihren zauberhaften Arbeiten" stellte Ruth Schimmelpfeng-Schütte in ihrer Laudation fest und bedankte sich mit bewegenden Worten bei Peter Wöhler für die "schöne Gelegenheit des Rückblicks auf das Schaffen seiner Frau".
Gebirgslandschaften, Celler Stadtansichten und Blumen, das sind die Motive von Heide Wöhler. Die rund dreißig ausgestellten Aquarelle sind in einer gerade zu durftigen lichtdurchtränkter Art gemalt. Zart verlaufende Töne und hauchfeine Schattierungen zeugen von ihrem gekonnten Umgang mit dem Pinsel, mit dem sie die transparenten Farben und Lasuren mal breitflächig, mal feinlinig, mal punktuell auf das Papier aufbringt. Und durch die Aussparung weißer Flächen erzeugt sie bisweilen fantasieanregende Lichtreflexed in ihren Bildern.
Hier die idyllische Bergwelt und poesievolle Blütenmotive in zarten Farben, dort Celler Stadtansichten leicht verschwommen wie in nebligdunstigem Morgenlicht, kräftige Konturen in lebhaften Tönen oder ein flüchtiger Hauch auf dem Papier: Wöhlers Art des Aquarellierens birgt immer neue und faszinierende Nuancen. Besondere "Hingucker" sind dabei ihre traumhaft schönen Blumenmotive. Durch differenzierte und sensible Farbgestaltung verbreitet sie in diesen Bildern atmosphärischen Duft und lässt mit einer unglaublichen Zartheit quasi die Blumenseele aufblühen. Sorgfältig und liebevoll wusste sie mit verdünnten Farbschichten Knospen, Blütenkelche und Blütenblätter zu formen und zwischen Rosen und Lilien die zauberhafte Poesie der Natur zum Ausdruck zu bringen. Die Ausstellung dauert...


Eröffnungsrede zur Ausstellung von Ruth Schimmelpfeng-Schütte
"Aus meinem Blickwinckel" Aquarelle von Heide Wöhler
im Medizinischen Versorgungszentrum beim Allgemeinen Krankenhaus am 17. Januar 2014

Meine sehr verehrten Damen, meine Herren, lieber Peter Wöhler
Ich darf heute zum wiederholten Mal ein Ausstellung der Künstlering Heide Wöhler mit einer Laudation eröffnen. Das ist aus mehreren Gründen eine besondere Ehre.
Heide Wöhler ist - wie Sie alle wissen - vor wenigen Monaten verstorben. Sie lebt in ihren Bildern weiter und beglückt uns nach wie vor mit ihren zauberhaften Arbeiten und schenkt uns Freude und Harmonie. Das hier öffentlich zu machen, ist für mich als Künstlerfreundin von Heide Wöhler besonders schön.
Durch zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen ist Heide Wöhler zu einer bekannten und geschätzten Künstlerin im Celler Raum geworden mit einer ersten Ausstellung im Jahr 1996. Es folgten viele Ausstellungen bis in die jüngste Zeit. Ich weiß noch genau, wie sehr mich ihr wunderbarer, großformatiger Kalender (herausgegeben im Verlag Weingarte) spontan fasziniert hat. Traumhafte Blumenaquarelle haben diesen herrlichen Kalender geschmückt. Das Titelbild können Sie hier sehen und sich selbst von dem großen Talet Heide Wöhlers überzeugen.
Heide Wöhler, die gebürtige Berlinerin, hat das Arbeiten auf Papier von der Pike auf gelernt. Sie hat an der Heinrich-Zernack-Schule angewandte Kunst, Werbe- und Gebrauchsgrafig studiert und arbeitete mehrere Jahre als Grafikerin, bis sie dann das Aquarell für sich entdeckte. Diesem Medium ist die Künstlerin treu geblieben und hat ihr Talent als Meisterschülerin in jährlichen Kursen bei dem bekannten Maler Bernhard Vogel geschult.
Peter Wöhler, der das Werk seiner Frau sachkundig und liebevoll verwaltet, gibt uns die schöne Gelegenheit eines Rückblick auf das Schaffen seiner Frau. Für diese Ausstellung hat er verschiedene Kategorien ausgewählt: Blumenbilder, Landschaftsbilder, Celler Stadtbilder, Stillleben und stilisierte Blumengemälde. Alle Bereiche haben ihre besondere Ausstrahlung und Anziehungskraft.
Gleich zu Beginng hängt das erste Aquarell von Heide, weiße Blumen in ein Glasvase. Schon hier sehen Sie das Besondere: Das Bild zeigt mehr als einen Blumenstrauß in einer Vase. Es ist, als hätte die Malering einen Moment der Ewigkeit in ihr Bild gebannt: Wie sehen Licht und Schatten, Nähe und Ferne, Ruhe und Bewegung, Vordergründiges und Tiefe, Werden und Vergehen - die ganze Bandbreite des Lebens.
Von Bilder von Heide Wöhler geht eine besondere Faszination aus. Lassen Sie mich das an den Blumenbildern zeigen: Sie nehmen selten den ganzen Strauß oder die ganze Pflanze in den Blick. Die Bilder zeigen zumeist Ausschnitte. In ihnen fängt die Künstlerin den Zauber, die Form, die Farbigkeit, die Bewegung der Blumen und Gräser ein. Die Darstellungen sind durchaus konkret und man kann die Pflanzen ohne weiteres identifiziern. Trotzdem sind sie mehr als botanische Darstellungen. Ihnen wohnt ein besonderer Zauber inne. Sie erscheinen wie aus einer anderen Welt, eine Welt der Schönheit und Vollkommenheit, aber in so manchen Bildern auch des Vergehens und Abschiednehmens.
Wie gelingt Heide Wöhler ein derartig vielschichtiger Ausdruck? Ist es der Zusammenklang harmonischer heller Farben einerseits mit den tiefen, schweren Farben auf der anderen Seite? Sind es die differenzierten, ausgearbeiteten Formen der Blüten, der Blätter, der Stängel im Gegensatz zu den freien Flächen? Ist es das Schattenspiel? Ja , das Licht spielt in den Bilder von Heide Wöhler eine besondere Rolle. Ihre Arbeiten handeln von Licht. Licht durchfließt die Bilder; sie sind lichtdurchflutet. Selbst der Schattenwurf ist das Ergebnis von Licht. Das Licht gibt den Aquarellen eine unübersehbare Dynamik. Die Aquarelle sind nicht statisch, sondern scheinen im Strom der Zeit zu atmen. Jeden Augenblick könnte sich das Licht ändern. Jeden Moment könnte eine Knospe aufblühen oder ein welkes Blatt zu Boden fallen. Die Aquarelle sind Abbild des Lebens. Sie atmen. Das macht die Bilder so besonders. Das macht ihren Reiz und ihre Anziehungskraft aus. Die Aquarelle sind transparent und zart, und zugleich tiefgründig und ausdrucksstark. Sie sind Poesie im besten Sinne des Wortes.
Um alles das zeigen zu können, musste die Künstlerin außerordentlich hohe Ansprücke stellen. Erforderlich waren nicht nur eine große künstlerische Begabung und Intuition, sondern natürlich auch eine perfekte Technik, einen guten Blick, besonders konzentriertes Arbeiten und viel Erfahrung. Bei Aquarell muss der Pinsel schnell und sicher gesetzt werden. Korrekturen sind nicht möglich. Aquarelle sind nicht nur vom Medium Wasser, sondern auch von ihrer Technik her "fließende Bilder". Ich habe mich daher nicht gewundert, als mir Heide Wöhler auf meine Frage, wie denn ihre Bilder entstünden, sagte: "Die Bilder fließen aus mir".
Mit dieser Interpretation lassen Sie mich die Laudation beenden und schauen Sie selbst, was Ihnen die Bilder zu sagen haben.
Die Ausstellung läuft noch...
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit


...Cellesche Zeitung von 31. Oktober 2009 von Rolf-Dieter Diehl
Zauberhafte Poesie der Natur
Ausstellung im Celler Sophien-Stift zeigt Aquarelle der Künstlerin Heide Wöhler

Celle. Gebirgslandschaften, Celler Stadtansichten und Blumen, das sind die Motive der Exponate von Heide Wöhler, die derzeit im Celler Sophien-Stift zu sehen sind. Die 26 ausgestellten Aquarelle der in Hambühren lebenden Künstlerin sind in einer geradezu duftigen lichtdurchtränkter Art gemalt. Zart verlaufende Töne und hauchfeine Schattierungen zeugen von ihrem gekonnten Umgang mit dem Pinsel, mit dem sie die transparenten Farben und Lasuren mal breitflächig, mal feinlinig, mal punktuell auf das Papier aufbringt. Und durch Aussparen weißer Flächen erzeugt sie bisweilen fantasieanregende Lichtreflexe in ihren Bilder.
Hier die idyllische Bergwelt und poetische Blütenmotive in zarten Farben, dort Celler Fachwerkhäuser leicht verschwommen wie in nebligdunstigem Morgenlicht, kräftige Konturen in lebhaften Tönen oder ein flüchtiger Hauch auf dem Papier: Wöhlers Art des Aquarellierens birgt immer neue und faszinierende Nuancen. In ihren Darstellungen von Kalandgasse und Stechbahn, vom Heiligen Kreuz und Celler Schloss reduziert sie allerdings das Bildgeschehen auf seinen beschaulichen Charakter und begrenzt den Bildraum. Die Stadtansicht als identifizierbarer Ort wird auf wenige Merkmale eingeschränkt, ohne gequälte Originalität, ohne unnütze Problematik.
Ihre Stärke sind zweifellos die Blumenmotive. Durch differenzierte und sensible Farbgestaltung verbreitet sie in ihren Bildern atmosphärischen Duft und lässt mit einer Zartheit, die nur Farbe ohne jeden Stoff zu sein scheint, quasi die Blumenseele aufblühen. Sorgfältig und liebevoll formt sie mit verdünnten Farbschichten die Blütenkelche, Blätter und Gräser. Nie laut oder aufdringlich und doch jugendlich frisch und unmittelbar vermittelt sie uns die Rosen und Lilien als zauberhafte Poesie der Natur, festgehalten im Moment ihrer vergänglichen Schönheit. Öffnungszeiten ...


...Cellesche Zeitung von 2. Mai 2008 von Rolf-Dieter Diehl
Unerschöpfliche Farbpracht der Natur
Heide Wöhler stellt in der Wassermühle Müden aus

Müden. Selbst ein einfaches Glas Wasser sieht atemberaubend aus, wenn ein Sonnenstrahl hineinfällt. Diese schlichte Erkenntnis erschließt sich dem Betrachter der Gemäldeausstellung "Aus meinem Blickwinkel" von Heide Wöhler, die der Kulturkreis Faßberg am Sonntag in der Historischen Wassermühle in Müden (Örtze) eröffnet hat.
Gelassenheit und empfindungsbereite Ruhe verströmen die 22 Aquarelle der Hambührener Künstlerin. Die vorherrschend zarte Farbigkeit ihrer naturalistischen Malerei unterstreicht den sublimen Charakter ihrer Arbeiten. Man sieht es ihren überaus ästhetischen Bildern an: Sis lässt sich von der schier unerschöpflichen Farbpracht der Natur inspirieren, lässt ihren Gefühlen und Gedanken freien Lauf.
Und immer wieder beweist sie ihr feines Gespür für Farben und Stimmungen. Neben Landschafts- und Blumenmotiven laden auch die Gläserstillleben ein zum verweilenden Betrachten, leiten vom Kleinen ins Große, als würden sie im Mikrokosmos das Licht fernster Herkunft einfangen. Zu ihrer Stille tritt das Kontemplative, darin übernehmen Farbe und das eingefangene Licht die Regie. Wöhler nutzt die Eigenschaften des Glases, dessen Durchsichtigkeit und Lichtbrechungen sie offensichtlich faszinieren. Seine Formenvielfalt und Leuchtkraft bringt sie in ihren Kompositionen ebenso zum Ausdruck wie seine Transparenz, die Spiegelungen und Reflexe.
Ihre Blumendarstellungen umfassen gegenständliche Arrangements bis hin zur sich auflösenden Flora, die in weichen Flächen vergeht oder in vertiefter Abstraktion in Farbklängen verschwimmt. Sie arbeitet pflanzliche Strukturen heraus, bannt Blätter, Blüten, Blumen auf den Malgrund. Und es scheint, als ob Form und Farbe ineinander überfließen - harmonish, warm, einladend. Mehr noch: Die von ihr bevorzugten warmen Farbtöne scheinen sich in den Bildern förmlich gegen alles zu wehren, was Kälte und Unbehagen ausstrahlt. Öfffnungszeiten ...





















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