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Blumen - das Lächeln der Erde

Blumen sind klassische Motive, sie geben uns ein unerschöpfliches Thema mit ihrer Ästhetik, Farbenpracht und Formenvielfalt.

Es sind nicht nur Blüten und Blätter, sondern sie erinnern an den Ablauf des Lebens.
Knospen, noch nicht geöffnet - aufgegangene, strahlende Blüten - kraftlos gewordene, hängende Köpfe - verwelkende Pracht.

Blumen zu malen ist, etwas Lebendiges auf dem Papier entstehen zu lassen.


Heide Wöhler - Aquarelle

Heide Wöhler wurde 1942 in Berlin geboren.

Anfang der 60er Jahre studierte sie an der Heinrich-Zernack-Schule, private Akademie für freie und angewandte Kunst, Werbe- und Gebrauchsgrafik.
Anschließend widmete sie sich ein Jahr lang der Technik im Grafischen Gewerbe als Volontärin im Ullstein-Verlag. Drei Jahre arbeitete sie im Beruf, heiratete und wurde Mutter.
Durch das Medium Aquarell bin ich der Malerei nach langer Zeit wieder näher gekommen.
Die Inspiration und Freude an meiner malerischen Tätigkeit sind mir im Laufe der Jahre wieder wichtiger geworden.


Ausstellungen

1996 Kursana Residenz Celle
1999 Dat groode Hus Winsen/Aller
2002 Dat groode Hus Winsen/Aller
2003 Großer Kunstkalender im Verlag Weingarten
2003 Ausstellung in der Galerie "Studio" Celle
2004 Ausstellung im Haus für Kunst und Kultur Galerie Wehrhahn
2005 Ausstellung bei der Kulturinitiative AugenSchmaus, Hermannsburg
2005 Ausstellung in der Galerie Lübking, Minden
2007 Dat groode Hus Winsen/Aller
2007 Werbehaus im Kreise, Celle
2008 Gemeinschaftsausstellung Werbehaus im Kreise, Celle
2008 Ausstellung in der historischen Wassermühle Müden/Örtze
2009 Ausstellung im Sophien-Stift Celle 2009
2000 bis 2010 Ausgestaltung (Bilder) Ristorante Sardegna, Ovelgönne
2010 Ausstellung ResidenzBeinsen, Celle

Ständige Auswahl von Bildern: glashohls, Bergen


...Cellesche Zeitung von 2. Mai 2008 von Rolf-Dieter Diehl
Unerschöpfliche Farbpracht der Natur
Heide Wöhler stellt in der Wassermühle Müden aus
Müden. Selbst ein einfaches Glas Wasser sieht atemberaubend aus, wenn ein Sonnenstrahl hineinfällt. Diese schlichte Erkenntnis erschließt sich dem Betrachter der Gemäldeausstellung "Aus meinem Blickwinkel" von Heide Wöhler, die der Kulturkreis Faßberg am Sonntag in der Historischen Wassermühle in Müden (Örtze) eröffnet hat.
Gelassenheit und empfindungsbereite Ruhe verströmen die 22 Aquarelle der Hambührener Künstlerin. Die vorherrschend zarte Farbigkeit ihrer naturalistischen Malerei unterstreicht den sublimen Charakter ihrer Arbeiten. Man sieht es ihren überaus ästhetischen Bildern an: Sis lässt sich von der schier unerschöpflichen Farbpracht der Natur inspirieren, lässt ihren Gefühlen und Gedanken freien Lauf.
Und immer wieder beweist sie ihr feines Gespür für Farben und Stimmungen. Neben Landschafts- und Blumenmotiven laden auch die Gläserstillleben ein zum verweilenden Betrachten, leiten vom Kleinen ins Große, als würden sie im Mikrokosmos das Licht fernster Herkunft einfangen. Zu ihrer Stille tritt das Kontemplative, darin übernehmen Farbe und das eingefangene Licht die Regie. Wöhler nutzt die Eigenschaften des Glases, dessen Durchsichtigkeit und Lichtbrechungen sie offensichtlich faszinieren. Seine Formenvielfalt und Leuchtkraft bringt sie in ihren Kompositionen ebenso zum Ausdruck wie seine Transparenz, die Spiegelungen und Reflexe.
Ihre Blumendarstellungen umfassen gegenständliche Arrangements bis hin zur sich auflösenden Flora, die in weichen Flächen vergeht oder in vertiefter Abstraktion in Farbklängen verschwimmt. Sie arbeitet pflanzliche Strukturen heraus, bannt Blätter, Blüten, Blumen auf den Malgrund. Und es scheint, als ob Form und Farbe ineinander überfließen - harmonish, warm, einladend. Mehr noch: Die von ihr bevorzugten warmen Farbtöne scheinen sich in den Bildern förmlich gegen alles zu wehren, was Kälte und Unbehagen ausstrahlt. Öfffnungszeiten ...


...Cellesche Zeitung von 31. Oktober 2009 von Rolf-Dieter Diehl
Zauberhafte Poesie der Natur
Ausstellung im Celler Sophien-Stift zeigt Aquarelle der Künstlerin Heide Wöhler
Celle. Gebirgslandschaften, Celler Stadtansichten und Blumen, das sind die Motive der Exponate von Heide Wöhler, die derzeit im Celler Sophien-Stift zu sehen sind. Die 26 ausgestellten Aquarelle der in Hambühren lebenden Künstlerin sind in einer geradezu duftigen lichtdurchtränkter Art gemalt. Zart verlaufende Töne und hauchfeine Schattierungen zeugen von ihrem gekonnten Umgang mit dem Pinsel, mit dem sie die transparenten Farben und Lasuren mal breitflächig, mal feinlinig, mal punktuell auf das Papier aufbringt. Und durch Aussparen weißer Flächen erzeugt sie bisweilen fantasieanregende Lichtreflexe in ihren Bilder.
Hier die idyllische Bergwelt und poetische Blütenmotive in zarten Farben, dort Celler Fachwerkhäuser leicht verschwommen wie in nebligdunstigem Morgenlicht, kräftige Konturen in lebhaften Tönen oder ein flüchtiger Hauch auf dem Papier: Wöhlers Art des Aquarellierens birgt immer neue und faszinierende Nuancen. In ihren Darstellungen von Kalandgasse und Stechbahn, vom Heiligen Kreuz und Celler Schloss reduziert sie allerdings das Bildgeschehen auf seinen beschaulichen Charakter und begrenzt den Bildraum. Die Stadtansicht als identifizierbarer Ort wird auf wenige Merkmale eingeschränkt, ohne gequälte Originalität, ohne unnütze Problematik.
Ihre Stärke sind zweifellos die Blumenmotive. Durch differenzierte und sensible Farbgestaltung verbreitet sie in ihren Bildern atmosphärischen Duft und lässt mit einer Zartheit, die nur Farbe ohne jeden Stoff zu sein scheint, quasi die Blumenseele aufblühen. Sorgfältig und liebevoll formt sie mit verdünnten Farbschichten die Blütenkelche, Blätter und Gräser. Nie laut oder aufdringlich und doch jugendlich frisch und unmittelbar vermittelt sie uns die Rosen und Lilien als zauberhafte Poesie der Natur, festgehalten im Moment ihrer vergänglichen Schönheit. Öffnungszeiten ...





















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